Förster Joachim Padberg und der Mitarbeiter des Forstamtes für Öffentlichkeitsarbeit, Jan Preller, hatten am 22. April 2007 zu einer Wanderung auf die vom Orkan „Kyrill“ am 18. und 19. Januar 2007 zerstörten Flächen im 1360 Ha großen Forstbezirk Klusweide eingeladen.


Zu Beginn der Wanderung schilderte Förster Padberg die sich dramatisch zuspitzende Situation an dem Orkantag, der den Wald in unserer Region gründlich veränderte.
Seine große Sorge, so Herr Padberg, sei die Gesundheit der Forstangestellten gewesen, die auf Anweisung bereits gegen Nachmittag den Wald räumen mussten.
Was dann in den ca. 100 Jahre alten Fichtenbeständen geschah, kann man nur erahnen.
Mit Spitzengeschwindigkeiten von annähernd 200 km/h schlug der Orkan Schneisen der Verwüstung in die Bestände. Im Bereich „Krummer Esel und Hartmanns Patt“ konnten die erstaunten Wanderer das gesamte Ausmaß besonders erkennen.
Aus ganz Deutschland angeforderte Spezialmaschinen nahmen die Arbeit auf um die Bestände durchzuforsten, denn das Holz musste schnell aus dem Wald transportiert werden. Aber nicht nur die zerstörten Bestände sind das Problem, denn die aktuelle trockene Wetterlage ist ein Vorteil für die Borkenkäfer, die sich mit Vorliebe in den zerstörten Beständen halten und weiteren Schaden anrichten können. Nicht zu unterschätzen ist auch die akute Waldbrandgefahr.

Bei bestem Wetter wanderten neben den EGV-Ortsgruppen Buke und Schwaney auch viele Buker und Schwaneyer Bürger und weitere interessierte Gäste aus Nah und Fern (ca. 150) ab Lehmkuhle mit.

Es war eine mehr als gelungene Veranstaltung, denn es gab Informationen aus „erster Hand“.


Norbert Keuter, Chronist Buke

Bilder von der Informationsveranstaltung finden Sie hier:

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